Die von Bundesrat und Parlamentsmehrheit beschlossene Übernahme der EU-Waffenrichtlinie würde mittelfristig das Ende des Schiessens als Breitensport in der Schweiz bewirken. Dies ist für die IGS inakzeptabel, weshalb sie das Referendum ergriffen hat. Luca Filippini, Präsident der IGS. «Die IGS ist sehr erfreut, dass es uns gelungen ist, in kurzer Zeit über 125‘000 Person für unser Referendum zu gewinnen. Das ist ein starkes Zeichen, und wir steigen voller Zuversicht in den anstehenden Abstimmungskampf.»

Nein zur einschneidenden Änderung des Waffengesetzes

Die Übernahme der EU-Waffenrichtlinie bietet keinerlei Sicherheitsgewinn. 2005 hat der Bundesrat zudem versprochen, der Beitritt der Schweiz zum «Schengen»-Abkommen werde zu keinen einschneidenden Verschärfungen des Schweizer Waffenrechtes führen. Dieses Versprechen wird mit der jetzt beschlossenen Gesetzesänderung gebrochen.

Nein zur Missachtung des Volkswillens

Besonders stossend ist, dass das beschlossene Gesetz Auflagen wie die Nachregistrierungspflicht vorsieht, die an der Volksabstimmung vom 13. Februar 2011 bereits abgelehnt worden sind. Eine derartige Missachtung des Volkswillens ist unserer Demokratie unwürdig. Werner Salzmann: «Dieses Entwaffnungsdiktat ist unrecht, freiheitsfeindlich, nutzlos, gefährlich und antischweizerisch. Darum freue ich mich, dass das Volk hier das letzte Wort hat.»

 

Kontakt
Luca Filippini
Präsident der IGS Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz

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