Vorbemerkung a) Die unten aufgeführten Änderungen ergeben sich aus drei spezifischen Verschärfungen des Waffengesetzes: 1) der Bedürfnisnachweispflicht, 2) der Nachregistrierungspflicht, 3) des Verbotes «besonders gefährlicher» Waffen. Alle diese drei Verschärfungen wurden am 13. Februar 2011 an der Urne explizit verworfen.

Vorbemerkung b) Bei den unten aufgeführten Änderungen wird es nicht blieben. Dies, weil die EU-Waffenrichtlinie mit Artikel 17 einen Kontroll- und Evaluationsmechanismus enthält, bei dem es sich de facto um einen automatischen Verschärfungsmechanismus handelt. Bei einem Ja am 19. Mai wird in 3–8 Jahren das absolute Halbautomatenverbot für Private kommen. Sturmgewehre und Pistolen müssen dann dem Staat abgegeben werden.

Was ändert sich wirklich und für wen?

Generell für alle Waffenbesitzer

Was ändert? Version fedpol

 

Was ändert? Version Realität

Waffenbesitz wird in der Schweiz vom Recht zum Privileg. Ab sofort werden handelsübliche Halbautomaten (>80 Prozent der im Schiesssport verwendeten Waffen) verboten. Da es auf Verbotenes keinen Rechtsanspruch geben kann, verlieren die Bürger – die versprochenen Ausnahmebewilligungen hin oder her – das Recht auf den Besitz solcher Waffen.
Aufgrund des automatischen Verschärfungsmechanismus (vgl. Vorbemerkung b) werden ab 2020 im Fünf-Jahres-Rhythmus neue Verschärfungen erlassen. Unmittelbar bevorstehend sind insbesondere das absolute Verbot des Privatbesitzes von Automaten und Halbautomaten sowie die Einführung von obligatorischen medizinischen und psychologischen Tests für alle Waffenbesitzer. Weitere Verschärfungen folgen.

Soldatinnen und Soldaten, welche die Ordonnanzwaffe bei Dienstende direkt übernehmen wollen

Was ändert? Version fedpol

Nichts.

Was ändert? Version Realität

Weil solche Waffen verboten werden, verliert die Besitzerin bzw. der Besitzer das Recht auf ihren Besitz (auf etwas Verbotenes gibt es kein Recht).
Wer für seine Ordonnanzwaffe ein Ersatzmagazin (Verschleissteil) erwerben will, muss den rechtmässigen Besitz der Waffe mit dem Dienstbüchlein belegen.
Bei der Veräusserung muss der Erwerber eine Ausnahmebewilligung Waffe vorlegen. Für aktive Schützen ist ein privilegiertes Verfahren zum Erhalt einer Ausnahmebewilligung vorgesehen, ein Rechtsanspruch (wie bisher) besteht aber auch für sie nicht.
Es ändert sich also nur dann nichts, wenn die Soldatin bzw. der Soldat die Waffe nicht regelmässig benutzt.

Besitzerinnen und Besitzer von halbautomatischen Waffen mit grossem Magazin, die schon in einem kantonalen Waffenregister verzeichnet sind

Was ändert? Version fedpol

Nichts.

Was ändert? Version Realität

Weil solche Waffen verboten werden, verliert die Besitzerin bzw. der Besitzer das Recht auf ihren Besitz (auf etwas Verbotenes gibt es kein Recht).
Wer zu seiner Waffe ein Ersatzmagazin (Verschleissteil) erwerben will, muss seine Waffe innert drei Jahren dem kantonalen Waffenbüro melden und eine Besitzbestätigung verlangen, welche dann als Legitimation zum Erwerb von üblich grossen Magazinen dient.
Bei der Veräusserung muss der Erwerber eine Ausnahmebewilligung vorlegen. Für aktive Schützen ist ein privilegiertes Verfahren zum Erhalt einer Ausnahmebewilligung vorgesehen, ein Rechtsanspruch (wie bisher) besteht aber auch für sie nicht.
Es ändert sich also nur dann nichts, wenn die Besitzerin bzw. der Besitzer die Waffe nicht regelmässig benutzt.

Besitzerinnen und Besitzer von ehemaligen Ordonnanzwaffen, die direkt von der Armee übernommen wurden

Was ändert? Version fedpol

Nichts.

Was ändert? Version Realität

Weil solche Waffen verboten werden, verliert die Besitzerin bzw. der Besitzer das Recht auf ihren Besitz (auf etwas Verbotenes gibt es kein Recht).
Wer für seine Ordonnanzwaffe ein Ersatzmagazin (Verschleissteil) erwerben will, muss den legalen Besitz der Waffe mit dem Dienstbüchlein belegen.
Bei der Veräusserung muss der Erwerber eine Ausnahmebewilligung vorlegen. Für aktive Schützen ist ein privilegiertes Verfahren zum Erhalt einer Ausnahmebewilligung vorgesehen, ein Rechtsanspruch (wie bisher) besteht aber auch für sie nicht.
Es ändert sich also nur dann nichts, wenn die Soldatin bzw. der Soldat die Waffe nicht regelmässig benutzt.

Jägerinnen und Jäger

Was ändert? Version fedpol

Nichts.

Was ändert? Version Realität

Nur für Jagdwaffen ändert sich (vorderhand, vgl. Vorbemerkung b) nichts. Für die anderen Waffen der Jäger gelten die in den entsprechenden Punkten aufgeführten Verschärfungen.

Jungschützinnen und Jungschützen

Was ändert? Version fedpol

Nichts.

Was ändert? Version Realität

Jungschützinnen und Jungschützen, welche nach Vollendung des 18. Lebensjahrs eine eigene (Ordonnanz-)waffe erwerben wollen, unterliegen den Verschärfungen genau gleich wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger: Die im Schiesssport üblichen Waffen sind ihnen verboten, also besitzen sie kein Recht auf deren Erwerb.

Besitzerinnen und Besitzer von halbautomatischen Waffen mit grossem Magazin, die nicht in einem kantonalen Waffenregister verzeichnet sind

Was ändert? Version fedpol

Können Waffe behalten.
Müssen den Besitz aber innerhalb von drei Jahren dem kantonalen Waffenbüro melden.

Was ändert? Version Realität

Wer für seine Waffe später ein Ersatzmagazin (Verschleissteil) erwerben will, muss bei der Meldung eine Besitzbestätigung verlangen, welche dann als Legitimation zum Erwerb von üblich grossen Magazinen dient.
Bei der Veräusserung muss der Erwerber eine Ausnahmebewilligung vorlegen. Für aktive Schützen ist ein privilegiertes Verfahren zum Erhalt einer Ausnahmebewilligung vorgesehen, ein Rechtsanspruch (wie bisher) besteht aber auch für sie nicht.

Mitglieder eines traditionellen Schützenvereins

Was ändert? Version fedpol

Können halb­auto­matische Waffen mit grossem Magazin weiterhin erwerben.
Müssen künftig aber nach 5 und 10 Jahren nachweisen, dass sie Mitglied eines Schützenvereins sind.

Was ändert? Version Realität

Sie können nur noch jene verbotenen halbautomatischen Waffen mit üblich grossen Magazinen erwerben, für deren Besitz sie nach Ansicht der Behörden über ein Bedürfnis verfügen.
Der verlangte Nachweis nach 5 und 10 Jahren ist nichts anderes als der Bedürfnisnachweis, über den der Bundesrat 2005, vor der Schengen-Abstimmung, noch versicherte, wegen der Schengen-Mitgliedschaft müsse er nicht eingeführt werden.

Mitglieder eines dynamischen Schützenvereins

Was ändert? Version fedpol

 

Was ändert? Version Realität

Sie können die in den Disziplinen «Pistol Caliber Carbine» und «Mini Rifle» verwendeten Waffen, die fast alle absolut verboten werden, nicht mehr erwerben (auch per Ausnahmebewilligung nicht). Sport in diesen Disziplinen könnte in der Schweiz nicht mehr getrieben werden.

Nicht Mitglied in einem Schützenverein

Was ändert? Version fedpol

Können halb­auto­matische Waffen mit grossem Magazin weiterhin erwerben.
Müssen künftig aber nach 5 und 10 Jahren nachweisen, dass sie regelmässig schiessen.

Was ändert? Version Realität

Sie können nur noch jene verbotenen halbautomatischen Waffen mit üblich grossen Magazinen erwerben, für deren Besitz sie nach Ansicht der Behörden über ein Bedürfnis verfügen.
Der verlangte Nachweis nach 5 und 10 Jahren ist nichts anderes als der Bedürfnisnachweis, über den der Bundesrat 2005, vor der Schengen-Abstimmung, noch versicherte, wegen der Schengen-Mitgliedschaft müsse er nicht eingeführt werden.

Sammlerinnen und Sammler, Museen

Was ändert? Version fedpol

Können halb­auto­matische Waffen mit grossem Magazin weiterhin erwerben.
Müssen künftig aber nachweisen, dass sie ihre Waffen sicher aufbewahren und ein Verzeichnis führen.

Was ändert? Version Realität

Die Kantone können ausnahmsweise und unter Erteilung von weiteren Auflagen Bewilligungen für diese Waffen ausstellen, es besteht aber kein Rechtsanspruch.
Bei der Veräusserung muss der Erwerber eine Ausnahmebewilligung vorlegen. Für aktive Schützen ist ein privilegiertes Verfahren zum Erhalt einer solchen Bewilligung vorgesehen, ein Rechtsanspruch (wie bisher) besteht aber auch für sie nicht.

Waffenhändlerinnen und Waffenhändler

Was ändert? Version fedpol

Können Gewerbe weiter betreiben.
Müssen künftig aber dem kantonalen Waffenbüro sämtliche Transaktionen mit Waffen und wesentlichen Bestandteilen innerhalb von 20 Tagen elektronisch melden.

Was ändert? Version Realität

Die elektronische Meldung bedeutet einen grossen Mehraufwand. Erstens müssen alle Daten mehrfach erfasst werden, nämlich auf dem Waffenerwerbsschein resp. der Ausnahmebewilligung, in der eigenen Buchhaltung und zusätzlich auch noch im System der zuständigen kantonalen Behörde. Es sind bis zu drei Nummern pro Waffe zu erfassen, und zwar in einer von 30 auf 20 Tagen verkürzten Meldefrist.

Waffenherstellerinnen und Importeurinnen

Was ändert? Version fedpol

Können Gewerbe weiter betreiben.
Müssen künftig aber alle Waffenbestandteile einer Feuerwaffe markieren, auch bei zusammengebauten Feuerwaffen.

Was ändert? Version Realität

Bei der Vorschrift zur Markierung geht die Schweizer Regelung weit über die Bestimmungen der EU-Waffenrichtlinie hinaus. In gewissen Fällen müssen korrekt nach EU-Gesetzen markierte Waffen sogar nochmals markiert werden. Der Aufwand kann so gross werden, dass sich die Veräusserung der betroffenen Waffen nicht mehr rentiert und sie vom Markt verschwinden.

Was ändert sich wirklich und für wen?

Für wen? Was ändert? Version fedpol Was ändert? Version Realität
Generell für alle Waffenbesitzer Waffenbesitz wird in der Schweiz vom Recht zum Privileg. Ab sofort werden handelsübliche Halbautomaten (>80 Prozent der im Schiesssport verwendeten Waffen) verboten. Da es auf Verbotenes keinen Rechtsanspruch geben kann, verlieren die Bürger – die versprochenen Ausnahmebewilligungen hin oder her – das Recht auf den Besitz solcher Waffen.
Aufgrund des automatischen Verschärfungsmechanismus (vgl. Vorbemerkung b) werden ab 2020 im Fünf-Jahres-Rhythmus neue Verschärfungen erlassen. Unmittelbar bevorstehend sind insbesondere das absolute Verbot des Privatbesitzes von Automaten und Halbautomaten sowie die Einführung von obligatorischen medizinischen und psychologischen Tests für alle Waffenbesitzer. Weitere Verschärfungen folgen.
Soldatinnen und Soldaten, welche die Ordonnanzwaffe bei Dienstende direkt übernehmen wollen Nichts. Weil solche Waffen verboten werden, verliert die Besitzerin bzw. der Besitzer das Recht auf ihren Besitz (auf etwas Verbotenes gibt es kein Recht).
Wer für seine Ordonnanzwaffe ein Ersatzmagazin (Verschleissteil) erwerben will, muss den rechtmässigen Besitz der Waffe mit dem Dienstbüchlein belegen.
Bei der Veräusserung muss der Erwerber eine Ausnahmebewilligung vorlegen. Für aktive Schützen ist ein privilegiertes Verfahren zum Erhalt einer Ausnahmebewilligung vorgesehen, ein Rechtsanspruch (wie bisher) besteht aber auch für sie nicht.
Es ändert sich also nur dann nichts, wenn die Soldatin bzw. der Soldat die Waffe nicht regelmässig benutzt.
Besitzerinnen und Besitzer von halbautomatischen Waffen mit grossem Magazin, die schon in einem kantonalen Waffenregister verzeichnet sind Nichts. Weil solche Waffen verboten werden, verliert die Besitzerin bzw. der Besitzer das Recht auf ihren Besitz (auf etwas Verbotenes gibt es kein Recht).
Wer zu seiner Waffe ein Ersatzmagazin (Verschleissteil) erwerben will, muss seine Waffe innert drei Jahren dem kantonalen Waffenbüro melden und eine Besitzbestätigung verlangen, welche dann als Legitimation zum Erwerb von üblich grossen Magazinen dient.
Bei der Veräusserung muss der Erwerber eine Ausnahmebewilligung vorlegen. Für aktive Schützen ist ein privilegiertes Verfahren zum Erhalt einer Ausnahmebewilligung vorgesehen, ein Rechtsanspruch (wie bisher) besteht aber auch für sie nicht.
Es ändert sich also nur dann nichts, wenn die Besitzerin bzw. der Besitzer die Waffe nicht regelmässig benutzt.
Besitzerinnen und Besitzer von ehemaligen Ordonnanzwaffen, die direkt von der Armee übernommen wurden Nichts. Weil solche Waffen verboten werden, verliert die Besitzerin bzw. der Besitzer das Recht auf ihren Besitz (auf etwas Verbotenes gibt es kein Recht).
Wer für seine Ordonnanzwaffe ein Ersatzmagazin (Verschleissteil) erwerben will, muss den legalen Besitz der Waffe mit dem Dienstbüchlein belegen.
Bei der Veräusserung muss der Erwerber eine Ausnahmebewilligung vorlegen. Für aktive Schützen ist ein privilegiertes Verfahren zum Erhalt einer Ausnahmebewilligung vorgesehen, ein Rechtsanspruch (wie bisher) besteht aber auch für sie nicht.
Es ändert sich also nur dann nichts, wenn die Soldatin bzw. der Soldat die Waffe nicht regelmässig benutzt.
Jägerinnen und Jäger Nichts. Nur für Jagdwaffen ändert sich (vorderhand, vgl. Vorbemerkung b) nichts. Für die anderen Waffen der Jäger gelten die in den entsprechenden Punkten aufgeführten Verschärfungen.
Jungschützinnen und Jungschützen Nichts. Jungschützinnen und Jungschützen, welche nach Vollendung des 18. Lebensjahrs eine eigene (Ordonnanz-)waffe erwerben wollen, unterliegen den Verschärfungen genau gleich wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger: Die im Schiesssport üblichen Waffen sind ihnen verboten, also besitzen sie kein Recht auf deren Erwerb.
Besitzerinnen und Besitzer von halbautomatischen Waffen mit grossem Magazin, die nicht in einem kantonalen Waffenregister verzeichnet sind Können Waffe behalten.
Müssen den Besitz aber innerhalb von drei Jahren dem kantonalen Waffenbüro melden.
Wer für seine Waffe später ein Ersatzmagazin (Verschleissteil) erwerben will, muss bei der Meldung eine Besitzbestätigung verlangen, welche dann als Legitimation zum Erwerb von üblich grossen Magazinen dient.
Bei der Veräusserung muss der Erwerber eine Ausnahmebewilligung vorlegen. Für aktive Schützen ist ein privilegiertes Verfahren zum Erhalt einer Ausnahmebewilligung vorgesehen, ein Rechtsanspruch (wie bisher) besteht aber auch für sie nicht.
Mitglieder eines traditionellen Schützenvereins Können halb­auto­matische Waffen mit grossem Magazin weiterhin erwerben.
Müssen künftig aber nach 5 und 10 Jahren nachweisen, dass sie Mitglied eines Schützenvereins sind.
Sie können nur noch jene verbotenen halbautomatischen Waffen mit üblich grossen Magazinen erwerben, für deren Besitz sie nach Ansicht der Behörden über ein Bedürfnis verfügen.
Der verlangte Nachweis nach 5 und 10 Jahren ist nichts anderes als der Bedürfnisnachweis, über den der Bundesrat 2005, vor der Schengen-Abstimmung, noch versicherte, wegen der Schengen-Mitgliedschaft müsse er nicht eingeführt werden.
Mitglieder eines dynamischen Schützenvereins Sie können die in den Disziplinen «Pistol Caliber Carbine» und «Mini Rifle» verwendeten Waffen, die fast alle absolut verboten werden, nicht mehr erwerben (auch per Ausnahmebewilligung nicht). Sport in diesen Disziplinen könnte in der Schweiz nicht mehr getrieben werden.
Nicht Mitglied in einem Schützenverein Können halb­auto­matische Waffen mit grossem Magazin weiterhin erwerben.
Müssen künftig aber nach 5 und 10 Jahren nachweisen, dass sie regelmässig schiessen.
Sie können nur noch jene verbotenen halbautomatischen Waffen mit üblich grossen Magazinen erwerben, für deren Besitz sie nach Ansicht der Behörden über ein Bedürfnis verfügen.
Der verlangte Nachweis nach 5 und 10 Jahren ist nichts anderes als der Bedürfnisnachweis, über den der Bundesrat 2005, vor der Schengen-Abstimmung, noch versicherte, wegen der Schengen-Mitgliedschaft müsse er nicht eingeführt werden.
Sammlerinnen und Sammler
Museen
Können halb­auto­matische Waffen mit grossem Magazin weiterhin erwerben.
Müssen künftig aber nachweisen, dass sie ihre Waffen sicher aufbewahren und ein Verzeichnis führen.
Die Kantone können ausnahmsweise und unter Erteilung von weiteren Auflagen Bewilligungen für diese Waffen ausstellen, es besteht aber kein Rechtsanspruch.
Bei der Veräusserung muss der Erwerber eine Ausnahmebewilligung vorlegen. Für aktive Schützen ist ein privilegiertes Verfahren zum Erhalt einer solchen Bewilligung vorgesehen, ein Rechtsanspruch (wie bisher) besteht aber auch für sie nicht.
Waffenhändlerinnen und Waffenhändler Können Gewerbe weiter betreiben.
Müssen künftig aber dem kantonalen Waffenbüro sämtliche Transaktionen mit Waffen und wesentlichen Bestandteilen innerhalb von 20 Tagen elektronisch melden.
Die elektronische Meldung bedeutet einen grossen Mehraufwand. Erstens müssen alle Daten mehrfach erfasst werden, nämlich auf dem Waffenerwerbsschein resp. der Ausnahmebewilligung, in der eigenen Buchhaltung und zusätzlich auch noch im System der zuständigen kantonalen Behörde. Es sind bis zu drei Nummern pro Waffe zu erfassen, und zwar in einer von 30 auf 20 Tagen verkürzten Meldefrist.
Waffenherstellerinnen und Importeurinnen Können Gewerbe weiter betreiben.
Müssen künftig aber alle Waffenbestandteile einer Feuerwaffe markieren, auch bei zusammengebauten Feuerwaffen.
Bei der Vorschrift zur Markierung geht die Schweizer Regelung weit über die Bestimmungen der EU-Waffenrichtlinie hinaus. In gewissen Fällen müssen korrekt nach EU-Gesetzen markierte Waffen sogar nochmals markiert werden. Der Aufwand kann so gross werden, dass sich die Veräusserung der betroffenen Waffen nicht mehr rentiert und sie vom Markt verschwinden.

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